Freianlagen Wiesengut

Phöben | D

Bauherr: Bauherrengemeinschaft Wiesengut Phöben GbR | Planung: 2017-2020 | Bauzeit: 2020-2022 | Leistungsphasen: 1-9 | Grösse: 50.000 qm | Planungspartner: Atelier PK Architekten, Berlin und Söllner Wagner Architekten, Berlin

Die Gartenanlage für das Wiesengut Phöben wurde 1925 nach einem Entwurf des Architekten Wilhelm Büning (Berlin) für den niederländischen Komponisten Bouke Annes Visser errichtet. Die bestehenden Gebäude und die Gesamtanlage wurden bis etwa 1994 genutzt und verfielen anschließend bis 2018 sukzessive und verwilderten.
Die denkmalgeschützte Gutsanlage Wiesengut Phöben liegt nördlich von Werder im Ortsteil Phöben direkt an der Havel und wurde von 2018 bis 2022 zu einer Wohnanlage mit rund 30 Einheiten umgenutzt und wiederbelebt.
Das Freiflächenkonzept für das Denkmalensemble hatte zum Ziel, das Gelände für die neuen Eigentümer wieder erlebbar und nutzbar zu machen, das Gartendenkmal zu erhalten und in eine nachhaltige, klimaangepasste Zukunft zu überführen.
Die einzelnen Wohneinheiten werden über gemeinschaftlich genutzte Innenhöfe erschlossen. Der ruderal- landwirtschaftliche und verwilderte Charakter der Hofbereiche bleibt erhalten. Einzelne Solitärbäume gliedern die Hofflächen, die als offene, von allen Bewohnern nutzbare Bereiche konzipiert sind.

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Lageplan des Wiesenguts Phöben
Lageplan Gutspark und Rosengarten des Wiesenguts Phöben
Gemeinschaftlich genutzte Höfe mit wiesenartigen Grüninseln | Foto: Marc Leppin
Blick in den waldartigen Gutspark mit dem Staudensaum entlang des Havelhafens | Foto: Marc Leppin
Blick zum Rosengarten | Foto: Marc Leppin
Die Terrassierung des Rosengartens mit Trockenmauern aus Kalkstein | Foto: Marc Leppin
Luftaufnahme des Wiesenguts Phöben von der Havel aus. Im Vordergrund ist der Rosengarten zu sehen und im Hintergrund die gemeinschaftlich genutzten Höfe | Foto: Marc Leppin