Freiraumgestaltung Umfeld Humboldt Forum

Berlin | D | 1. Preis

Bauherr: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt mit der DSK Berlin Grösse: 38.000 qm Auslober: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt mit der DSK Berlin Wettbewerbsart: Offener freiräumlicher Wettbewerb

Der Wiederaufbau des Stadtschlosses schließt eine zentrale Leerstelle der historischen Berliner Innenstadt. Mit dem Gebäudesolitär, das als Humboldt Forum Raum für Kunst, Wissenschaft und Kommunikation schaffen soll, ändert sich das räumliche Gefüge in diesem Bereich der Stadt grundlegend. An Stelle des heutigen großräumigen Schlossplatzes mit seinen unklaren Raumgrenzen entstehen an den Fassaden des Humboldt Forums vier deutlich gefasste Teilplätze mit unterschiedlichen Ausrichtungen und stadträumlichen Bezügen.
Die Raumkonfiguration historischer Epochen wird aufgegriffen und zeitgemäß interpretiert. So werden historische Raumgrenzen an der Liebknecht- und an der Schleusenbrücke sowie zur Breiten Straße wiederhergestellt. Die räumliche Konfiguration der Schlossterrassen stellt die Verbindung zum Lustgarten her, die Gestaltung des Schlossplatzes auf der südlichen Seite des Humboldt Forums greift die historische lineare Platzgliederung auf. Das Schleusengärtchen neben dem Einheitsdenkmal findet sein Pendant im neu interpretierten Spreegärtchen auf der Ostseite des Humboldt Forums.

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Umfeld Humboldt Forum
Die Raumkonfigurationen historischer Epochen werden aufgegriffen und zeitgemäß interpretiert.
Blick von der Spree auf das Humboldt Forum
Der Besucher erlebt auf seinem Gang über die Terrassen 3 divergente ’Pflanzentableaus‘, wie Alexander von Humboldt sie in seinem Konzept zur Pflanzengeographie auf seinen Reisen beschrieben und erforscht hat.
Schnitt Schloßplatz nord mit Blick auf den Baumhain aus Gleditsia, eine Reminiszenz anden nicht in den Wiederaufbau miteinbezogenen Apothekenflügel des Schlosses.