Freiraumgestaltung Umfeld Humboldt Forum

Berlin | D | 1.Preis

Bauherr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt mit der DSK Berlin Planung 2013-2017 Bauzeit 2017-2022 Leistungsphasen LPH 2-9 | Stand LPH 8 | Wettbewerb 1. Preis 2013 Grösse 38.000 qm

Der Wiederaufbau des Stadtschlosses schließt eine zentrale Leerstelle der historischen Berliner Innenstadt. Mit dem Gebäudesolitär, das als Humboldt Forum Raum für Kunst, Wissenschaft und Kommunikation schaffen soll, ändert sich das räumliche Gefüge in diesem Bereich der Stadt grundlegend. An Stelle des heutigen großräumigen Schlossplatzes mit seinen unklaren Raumgrenzen entstehen an den Fassaden des Humboldt Forums vier deutlich gefasste Teilplätze mit unterschiedlichen Ausrichtungen und stadträumlichen Bezügen.
Die Raumkonfiguration historischer Epochen wird aufgegriffen und zeitgemäß interpretiert. So werden historische Raumgrenzen an der Liebknecht- und an der Schleusenbrücke sowie zur Breiten Straße wiederhergestellt. Die räumliche Konfiguration der Schlossterrassen stellt die Verbindung zum Lustgarten her, die Gestaltung des Schlossplatzes auf der südlichen Seite des Humboldt Forums greift die historische lineare Platzgliederung auf. Das Schleusengärtchen neben dem Einheitsdenkmal findet sein Pendant im neu interpretierten Spreegärtchen auf der Ostseite des Humboldt Forums.

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Blick von der Spree auf das Humboldt Forum
Die Raumkonfiguration historischer Epochen wird aufgegriffen und zeitgemäß interpretiert.
Umfeld Humboldt Forum
Die, für die jeweiligen Vegetationszonen, charakteristischen Pflanzenarten sowie der reizvolle Wechsel von Blütenflor und Habitus sollen ein erkennbares Bild der einzelnen Zonen erzeugen, ohne einem strengen geobotanischen Duktus zu folgen.
Der Besucher erlebt auf seinem Gang über die Terrassen 3 divergente ’Pflanzentableaus‘ der Vegetationsgeographie, wie Alexander von Humboldt sie auf seinen Reisen beschrieben und erforscht hat.
Humboldt Forum Teilbereich Ost zur Spree.